Ausreißaktion der FGW Westhausen

Keine Angst, wir Freie Grüne Westhausen nehmen nicht Reisaus, sondern stellen uns ganz praktisch einem Problem in Westhausen.

Demnächst samt das Jakobs-Kreuzkraut aus. Das Bundesinstitut für Risikobewertung fordert aufgrund seiner extremen Giftigkeit zur Nulltoleranz. Die Pflanze führt bei Wiederkäuern zu tödlich verlaufenden Leberschädigungen. Über pflanzliche Nahrung kann dessen Gift in den menschlichen Ernährungskreislauf übergehen. Es wurde im deutschem Honig noch gering, dagegen bei Honig aus Übersee mit kritisch Werten nachgewiesen.

Exemplar des Jakob-Kreuzkraut

Wir versuchen schrittweise diese Pflanze in Westhausen zu entfernen. Die erste Aktion findet auf dem Radweg nach Westerhofen und der Fläche zwischen Bundesstraße und dem neuen eBike-Geschäft statt. Wir freuen uns über jede Unterstützung.

Freitag, 10.7.2020 – 19.00 Uhr Treffpunkt: Jagsthof

Hier einige Informationen zum Jakobs-Kreuzkraut:

Das Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobaea, heute meist Jacobaea vulgaris), auch Jakob-Greiskraut[ und Jakobs-Kreuzkraut sowie Jakobskraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Senecio innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

Vorkommen
Das Jakobs-Greiskraut ist an Feldrändern, auf Wiesen, Ackerbrachen, Magerrasen und in anderen Gras- und Staudenfluren recht verbreitet. Seine Ansprüche an den Boden sind nicht besonders groß. Es gedeiht am besten auf mäßig frischen bzw. wechselfrischen, mehr oder weniger nährstoff- und basenreichen, humosen Lehm- und Sandböden

Da die Samen des Kreuzkrauts zusätzlich zur Windausbreitung gut an beispielsweise landwirtschaftlichen Maschinen, anderen Verkehrsmitteln, aber auch an Kleidung, sowie Fell und Federn haften, etabliert es sich schnell auf benachbarten Flächen.

Bekämpfung
In Nordrhein-Westfalen kam es ab 2008 zu einer verstärkten Verbreitung auf Stilllegungsflächen, extensiv genutzten Weiden, insbesondere Pferdeweiden, Extensivgrünlandflächen, Wegrändern und Böschungen. Das Jakobskreuzkraut fand man dort auf Weiden mit mangelnder Weidepflege und unterlassener Nachmahd. Besonders häufig ist es daher auf Pferdeweiden, da weidende Pferde die Pflanzen im Unterschied zu Rindern oder Schafen kaum fressen. Auf Pferdeweiden findet man zudem viel häufiger überweidete Bereiche und Stellen mit unbewachsenem Boden, auf denen das Kreuzkraut optimale Keimbedingungen findet. Um die Samenbildung der Pflanze zu verhindern, wird geraten, betroffene Flächen spätestens bei Blühbeginn zu mähen. Durch zweimalige Schnittnutzung vor der Blüte kann das Jakobskreuzkraut zurückgedrängt werden. Das Jakobskreuzkraut, insbesondere Einzelpflanzen, kann auch mechanisch bekämpft werden, vor allem durch Ausreißen oder Ausstechen.

Weiter hilfeiche und weiterführende Informationen unter
http://www.wikipedia.de


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s